Rohe Knödel mit Schweinebraten und Krautsalat mit Speck
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Zutaten

  • Von dem Schreck hatte sich das junge Ehepaar am nächsten Morgen während der Besichtigung der wunderschönen Geburtsstadt Albrecht Dürers und meines Vaters.Inzwischen kochte die fleißige Hausfrau zu Hause das aufwendige Mittagessen. Ja damals war die Zubereitung der rohen Knödel noch eine Mordsarbeit. Da wurden dicke Kartoffeln geschält, gewaschen, in einem Topf mit einer angezündeten Schwefelstange zugedeckt geschwefelt, damit sie weiß blieben. Noch einmal gründlich gewaschen und anschließend per Hand durch ein Reibeisen gerieben.In Nürnberg war die Zubereitung eine solche Tradition, dass diese "niedere" Hausarbeit nicht einmal den Hausherren schändete. Aber die Knödel waren damit noch nicht soweit. Jetzt wurde ein Tuch über eine Schüssel gelegt, der Teig hinein geschüttet und nach dem Abtropfen mit dem Tuch ausgedrückt. Danach kam der Kartoffelteig in eine große Schüssel und wurde mit heißer Milch überbrüht. Einige gekochte, geschälte und durchgedrückte Kartoffelstückchen kamen hinzu, alles wurde gesalzen und wie wild durchgeknetet.Eine alte Semmel musste noch in kleine Würfel geschnitten und mit etwas Butter in der Pfanne, goldbraun angeröstet werden. Endlich konnte man die Knödel formen, in der Mitte mit den Semmelstückchen befüllen und kochen.Gut, dass es heute den Knödelteig schon fix und fertig zu kaufen gibt. Nur noch formen, nicht einmal mehr salzen, ins Wasser, garen und sie schmecken gut, gelingen immer und sind nicht einmal teuer.Ein Hoch auf diese Errungenschaft!

Anleitung

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